:

Anzeigen

[ Karte des Genfersees

Anzeigen

Anzeigen


[ Erweiterte Optionen

[ Karte des Genfersees

[ PDF Fahrplan

Max. Anz. Änderungen Max. Wartezeit

PDF Fahrplan - Winter (10.12.2017 - 14.04.2018)


Es wurde keine Fahrt gefunden

Info trafic

Geschichte

Wenn die CGN sich heute rühmen kann, die Ufer des Genfersees mit soviel Komfort und Schnelligkeit zu bedienen, so ist ihre Geschichte bewegt und ungewöhnlich.
 
Als Figur des Lemanischen Erbes hat sie  Turbulenzen und Stürme erlebt, ist aber nie untergegangen und hat Generationen von Passagieren Überfahrten, Kreuzfahrten, unvergessliche,  komfortable, sonnige Reisen geboten.

 

Die Gründung 1873

Dank Edward Church Konsul der USA in Frankreich, Schiffsliebhaber,  erscheint 1823 DS Guillaume Tell, das erste Dampfschiff der Schweiz auf dem Genfersee. Ungefähr 50 Jahre später, entsteht die CGN dank der Zusammenschliessung von 3 Gesellschaften, die sich gemeinsam etwa 80 Schiffe teilen: "Helvétie" (1841) et "Bonivard" (1868) gehörten der "Compagnie de l’Helvétie", "Léman III" (1857) der "Société du vateau à vapeur le Léman" (beide in Lausanne), "Aigle III" (1857) der Gesellschaft "L’Aigle" société anonyme de bateau à vapeur" von Genf sowie der ungeteilte Besitz "Guillaume-Tell II" (1853), "Chillon" (1857), "Rhône" (1957) und der berühmte "Winkelried II" mit zwei Kaminen (1871). Die Statuten der neuen "Compagnie Générale de Navigation sur le lac Léman" werden am 16. Januar 1873 angenommen.
 
Mit der Zeit arbeiten Schifffahrt  und Eisenbahnen zusammen (1870). Dadurch nimmt die Bedeutung des  Tourismus im Genferseegebiet stark zu. Die Flotte sollte unaufhörlich  grösser werden und Komfort und Schnelligkeit des Transports garantieren.  Die Anzahl möglicher Reiseziele und die Reisekilometer nehmen zu. Die CGN macht mehrere Bestellungen bei Escher, Wyss & Cie in Zürich : zuerst ein Salon-Schiff mit luxuriösen Ausstattungen und aussergewöhnlichen Dimensionen, "Mont-Blanc II" (1875), danach mehrere kleinere Einheiten für die Küstenschifffahrtsdienste, sowie ein weiteres Schiff mit zwei Decks, mit elektrischer Beleuchtung, "France" (1886), sowie ein schnelles Schiff mit halbem Salon "Major-Davel" (1892). Unzufrieden nach mittelmässigen Versuchstests dieser letzten Lieferung und sehr erbost nach einer schlimmen Explosion kurz danach auf dem Admiralschiff seiner Flotte, hat sich die Gesellschaft einem anderen Lieferanten zugewandt, die anonyme Aktiengesellschaft "Gebrüder Sulzer" aus Winterthur. Ein neues grosses Schiff wurde bestellt, mit einer Kapazität von 1‘000 Passagieren, welches die Gesellschaft anlässlich der "Exposition Nationale Suisse" von 1896 in Genf, eingeführt wurde. Dieses bekommt, der Gelegenheit entsprechend, den Namen "Genève" (1896) und somit entsteht eine neue bemerkenswerte Zusammenarbeit zwischen Reeder und Konstrukteur.

 

Die "Belle Epoque" (1896-1914)

Dann kommt die "Belle Epoque", eine richtige Apotheose, was die Frequentation der Touristen anbelangt. In dieser Euphorie, profitiert die CGN von dem Aufschwung und vergrössert sich in jeder Beziehung. Das Geld fällt in die Kassen der Schiffschalter, ohne jegliche Konkurrenz auf dem See.
 
Eine zweite Einheit für den Personentransport wird von Sulzer geliefert. Es handelt sich um das erste Schaufelradschiff, welches mit überhitztem Dampf funktioniert, das "Lausanne" (1900). Dieses System wurde schon ausprobiert, mit dem Einführen eines Frachtdampfschiffes, das "Rhône" (1898). Danach wurden zwei andere Schiffe für den Warentransport mit kleiner Geschwindigkeit bestellt, "Mercure II" (1901) und "Chablais" (1904), danach ein viertes, welches als erstes auf der Welt einen Dieselmotor mit elektrischer Gangwechsel besass, das "Venoge" (1905). Nach der grossen Kriegszeit, bestellt die CGN alle 18 Monate ein neues Schiff, insgesamt sieben wunderbare Salonschiffe: "Montreux" (1904), "Général-Dufour" (1905), "Vevey" (1907), "Italie II" (1908), "La Suisse II" (1910), "Valais" (1913), "Savoie" (1914) und ein achtes Schiff, welches nach dem Weltkonflikt fertig gestellt wird, "Simplon III" (1920)

 

Der erste Weltkrieg und die Zeit zwischen den zwei Kriegen

August 1914, die "Belle Epoque" verschwindet plötzlich, wie von einem Wind verweht, wie ein Traum. Die Weltkonflikte bringen die CGN in eine schwierige Lage, mehrere Schiffe müssen stillgelegt werden. Sogar mussten einige vernichtet werden, zur Verwertung von Metallen, so die wunderbaren Schiffe des Sees : "Helvétie", "Aigle III", "Winkelried II" sowie die kleinen Einheiten "Guillaume-Tell IV", "Simplon II" und "Dauphin".
 
Nach Abschluss der Feindseligkeit, hofft die Gesellschaft auf einen neuen Aufstieg der Geschäfte und gewinnt tatsächlich wieder eine grössere Frequentation. Nach der Einführung des sehr grossen "Simplon III" und danach dem Verlust durch Feuerunfall des "Bonivard", lassen die CGN und Sulzer noch zwei Schiffe bauen, mit den letztentwickelten Techniken, "Helvétie II" (1926) und "Rhône III" (1927). Diese drei Lieferungen entsprechen den letzten Dampfschiffen, welche in der Schweiz gebaut wurden.
 
Zwischen 1925 und 1929, erzielen die Gesellschaft vier ziemlich gute Ergebnisjahre, doch die Zeit nach der Annahme von neuen ökonomischen Bedingungen wird mühsam. Es ist unmöglich, den Tarif der Erhöhung der Kilometerleistung anzupassen und die Flotte besitzt nur grosse Einheiten, mit hohen Ausgaben an Besatzung, Unterhalts- und Betriebskosten. Ab 1930 ist die finanzielle Situation prekär.
 
Um die Betriebskosten zu senken, lässt der neue Direktor der CGN, M. Edouard Meystre, die Dampfmaschinen durch Dieselmotore ersetzen, wobei die Motorleistung den Rädern elektrisch übertragen werden. Somit wird das Schiff "Genève" als erstes Schiff der Welt in der Werft von Ouchy von Oktober 1933 bis 1934 umgebaut.

 

Der Zweite Weltkrieg (1939-1945)

Trotz zwei finanziellen Unterstützungen durch die öffentlichen Behörden zwischen 1938 und 1939, kennt die CGN schwierige Zeiten und muss Aufgabe des Betriebes in Betracht ziehen. Zwischen 1939 und 1942  kann die Gesellschaft die Angestellten noch beschäftigen, mit der Modernisierung des Veteranschiffs "Léman II" von 1857, indem zwei Schrauben mit variabler Schritttechnik ersetzt wurden. Während dem Krieg, werden sie Dampfschiffe "Genéral-Dufour", "La Suisse II" und "Rhône III" gestoppt, da sie am meisten Kohle brauchten. Die motorisierten Einheiten "Genève" und "Léman IV" werden auch ausser Betrieb gesetzt, da der entsprechende Kraftstoff fehlte. 1943 wird die finanzielle Restrukturierung unvermeidlich und die öffentlichen Behörden werden wiederum um finanzielle Unterstützung gebeten.

 

Die Jahre 1950

Nach der Kriegszeit gehen die Geschäfte für die CGN schnell besser, obwohl die Betriebskosten hoch sind. Um den technischen Anpassungen gerecht zu kommen, erhält die CGN Zulagen vom Bund und Kanton. Dank diesen Zulagen ersetzt die CGN die Dampfmaschinen von drei Schiffen, durch elektromechanische Installationen ("Lausanne" 1949, danach "Vevey" und "Italie II" zwischen 1953 und 1958). Die Dienste nehmen wieder zu und die Beliebtheit der Öffentlichkeit für die Schiffpromenaden ist weiterhin sehr gross. 1957 kann die CGN wieder vertraut in die Zukunft blicken.

 

Die Jahre 1960 – 1970

Die EXPO 64 in Lausanne erweckt den Drang auf materialistische Modernität und zwei Schnellboote werden bei Bodanwerft AG in Kressboronn (Deutschland) bestellt, "Col-Vert" (1960) und "Grèbe" (1961), gefolgt von zwei Schiffen mit Schrauben für 700 Passagiere, "Henry-Dunant" (1963) und "Général-Guisan" (1964). Im Verlauf des Jahres 1960, ersetzt die CGN auch die Heizkessel und modernisiert die meisten Dampfschiffe, in dem man von der Kohle absieht und durch Heizöl ersetzt (ausser den Schiffen "Major-Davel", "Général-Dufour" und "Valais", welche schlussendlich zerstört werden). Anfangs des nächsten Jahrzehntes, werden die elektrischen Dieselmaschinen von den Schiffen "Genève" und "Lausanne" durch zwei neue Konstruktionen mit Schrauben ersetzt, "Chablais II" (1973), welches bei der Schiffswerft in Linz in Österreich und danach, "Ville-de-Genève" (1978), welches wieder in Kressbronn bestellt wird.

 

Und danach…

In den Jahren 1980 wird der Entscheid genommen für die grösseren Strecken nur noch Schaufelraddampfer einzusetzen. Die Passagiere schätzten die leise Fahrt des Schiffes, die grossräumigen Decks und natürlich die Salons, wo man es sich gemütlich machen konnte. Da der Verkehr zwischen Evian und Ouchy stets wuchs, liess die CGN noch in Linz eine Fähre bauen, die "Léman V" (1990), danach aus der gleichen Werkschaft, wird ein richtiges Kreuzfahrtschiff für 1‘500 Passagiere bestellt, das "Lausanne II" (1991).

 

Heute..

Im 2002, auf Anfrage des Verwaltungsrates, hat die CGN die im Dienst befindenden Schiffe einschätzen lassen und zwar nach präzisen analytischen Kriterien. Die Analyse ergab, dass die Flotte aus zu grossen Schiffen bestand, um die Kosten der Aktivitäten in der Nebensaison auszugleichen. Es wurde also entschieden, kleinere Schiffe bauen zu lassen, welche mit einer kleineren Schiffsbesatzung funktionieren konnten. Aus dieser Optik wurden bei dem französischen Unternehmen Merré von Nort-sur Erdre, 5 grössere Schnellboote von weniger als 30 Meter Länge bestellt, drei grössere mit einer Kapazität von 200 Passagieren, "Morges" (2005), "Lavaux" (2006) und "Valais II" (2008) und zwei Schnell-Shuttle-Schiffe, Typ NAVIBUS mit Jetantrieb, "Coppet" (2007) und "Genève II" (2007).

  • Überfahrten Schweiz-Frankreich :
    das andere Ufer war noch nie so nah!

    CGN mobilité
  • Touristische Kreuzfahrten :
    Entspannung und Genuss garantiert, stechen Sie in See!

    CGN horizons
  • Vermietung der Schiffe :
    ein exklusiver Ort für Ihre Veranstaltungen!

    CGN exclusive
  • Schiffseigentümer :
    unsere Erfahrung zu Ihren Diensten!

    CGN technique

Um diese Web-App auf Ihrem iPhone/iPad zu installieren:
drücken SieQ und wählen Sie dann "Zum Startbildschirm hinzufügen"